maria's village bakery short story by ralf christoph kaiser as pdf download in english and german with foto

maria's village bakery short story by ralf christoph kaiser as pdf download in english and german with foto

Normaler Preis
16 kr
Sonderpreis
16 kr
Normaler Preis
Ausverkauft
Einzelpreis
pro 
inkl. MwSt.

EN:

 

- Maria's Village Bakery -

In a picturesque village of just a thousand souls, nestled a small bakery that served as the heart of the community. The charming building not only housed the bakery but also a grocery store, operated in the style of a traditional "mom-and-pop shop." The trio running this institution consisted of a married couple, Franz and Maria, along with Maria's sister, Klara. Together, they formed the perfect team, caring lovingly for the needs of their customers.

Over the years, the bakery had become an integral part of village life. Residents cherished not only the delicious baked goods but also the familial atmosphere and personal touch that the trio infused into their business. One day, the three realized how crucial their bakery was for sustaining the village.

Especially the elderly in the village relied on the bakery and its attached store. Every day, they came, some with a basket in hand, to purchase only the essentials they could carry. The bakery had not only won the hearts of the villagers but also paid off the entire house, including the store. This meant fewer monthly fixed costs and more freedom in choosing products for the store.

A key ingredient to the bakery's success was the strict rule of accepting only cash. "Cash is king," was their motto. Although considered old-fashioned, this method allowed the operators to keep track of their finances and focus on the essentials. Instead of dealing with credit card issues, they knew exactly how much cash they had earned every evening.

Since some villagers were occasionally tight on funds, the operators introduced the practice of keeping a tab. Loyal customers could "put it on the slate" and settle the debt at the end of the month. This created a strong bond between the bakery and the villagers, who saw the business as an institution contributing to the well-being of the community.

Over the years, the bakery became a respected and honored establishment. When Franz and Maria decided to pass the business on to their son, the recipe for success remained unchanged. New items such as whole-grain organic bread were introduced, but the bakery's charm and principles remained steadfast.

The seniors, Franz, Maria, and Klara, continued to enjoy their retirement in the bakery and the store. They not only had a meaningful occupation but also the warm company of the many beloved customers in the village. And so, they lived happily and content until the end of their days, while the bakery continued to be the heart of the village.


DE:

- Die Dorf-Bäckerei Maria’s -


In einem malerischen Dorf mit nur tausend Seelen stand eine kleine Bäckerei, die das Herzstück der Gemeinschaft bildete. Das charmante Gebäude beherbergte nicht nur die Bäckerei, sondern auch einen Lebensmittelladen, der im Stil eines traditionellen "Tante Emma Ladens" geführt wurde. Das Trio, das diese Institution betrieb, bestand aus einem Ehepaar, Franz und Maria, sowie Marias Schwester, Klara. Gemeinsam bildeten sie das perfekte Team, das sich liebevoll um die Bedürfnisse ihrer Kunden kümmerte.

Die Bäckerei hatte sich im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil des Dorflebens entwickelt. Die Bewohner schätzten nicht nur die köstlichen Backwaren, sondern auch die familiäre Atmosphäre und die persönliche Note, die das Trio in ihr Geschäft einbrachte. Eines Tages wurde den Dreien klar, wie wichtig ihre Bäckerei für die Versorgung des Dorfes war.

Besonders die älteren Menschen im Dorf verließen sich auf die Bäckerei und den angeschlossenen Laden. Täglich kamen sie, manche mit einem Korb in der Hand, um nur das Nötigste zu kaufen, das sie tragen konnten. Die Bäckerei hatte nicht nur das Herz der Dorfbewohner erobert, sondern auch das gesamte Haus samt Laden abbezahlt. Das bedeutete weniger monatliche Fixkosten und mehr Freiheit bei der Auswahl der Produkte im Laden.

Ein Erfolgsrezept der Bäckerei war die strikte Regel, nur bar zu bezahlen. "Nur Bares ist wahres", lautete ihr Motto. Obwohl diese Methode als altmodisch galt, ermöglichte sie den Betreibern, den Überblick über ihre Finanzen zu behalten und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Statt sich mit Kreditkartenproblemen herumzuschlagen, wussten sie jeden Abend genau, wie viel Bargeld sie eingenommen hatten.

Da einige Dorfbewohner gelegentlich knapp bei Kasse waren, führten die Betreiber die Regel des Anschreibens ein. Stammkunden konnten sich ein paar Euro "aufschreiben" lassen und die Schuld am Monatsende begleichen. Dies schuf eine enge Bindung zwischen der Bäckerei und den Dorfbewohnern, die das Geschäft als eine Institution betrachteten, die zum Wohlergehen der Gemeinschaft beitrug.

Mit den Jahren wurde die Bäckerei zu einer geachteten und geehrten Einrichtung. Als Franz und Maria sich dazu entschlossen, das Geschäft an ihren Sohn weiterzugeben, blieb das Erfolgskonzept erhalten. Neue Backwaren wie Vollkorn-Bio-Brote wurden eingeführt, aber der Charme und die Prinzipien der Bäckerei blieben unverändert.

Die Senioren, Franz, Maria und Klara, genossen ihren Lebensabend weiterhin in der Bäckerei und im Laden. Sie hatten nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern auch die warme Gesellschaft der vielen liebgewonnenen Kunden des Dorfes. Und so lebten sie glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende, während die Bäckerei weiterhin das Herz des Dorfes blieb.