The watering hole in the Serengeti short story by ralf christoph kaiser on www.thebedtimestory.online as pdf download with fotos in english and german

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EN:


The watering hole in the Serengeti


The sun slowly dipped toward the horizon, casting a deep red and orange hue across the watering hole. Beside me, a majestic dragon tree stretched upwards, its shadows blending with the long silhouettes of the prowling hyenas. I, Amina, stood at the water's edge, lapping up the refreshing liquid.

As I drank in the water, I gazed at my reflection shimmering on the tranquil surface. The sun and the dragon tree were also mirrored, and for a moment, it seemed as if the world was trapped within that image. But then my gaze fell upon my own sharp teeth and the blood-stained snout from our last meal, a slain antelope. It had been so graceful and beautiful, a creature of such radiant elegance that I now found myself admiring retrospectively.

A sense of shame washed over me as I thought about how we sometimes ruthlessly separated prey animals from their herds, surrounded them, and brought them down. This was our natural instinct, our way of survival, but now, in this moment, it seemed so wrong. I felt guilty, yet I knew it had always been this way and would always be.

My children were long grown, and my mate, Malik, had grown sluggish with age. The daily struggle for the watering hole had come to an end when the lions took over the territory. Some of them withdrew to allow access for elephants and rhinos. There were specific times when different animals frequented the watering hole.

The mighty elephants were respected, and the lions only preyed on the weak and sick. Our family took what we could, but suddenly, doubt crept into my heart. What would become of me if I continued to feel this shame and moral conflict about our hunting instincts?

Perhaps it was time to surrender myself as a victim and yield to the lions. "Survival of the fittest," a soft voice whispered in my mind. Yet, I hesitated. Was it truly the right path? The sun had now set, and the sky glowed in deep red and purple. I laid down to sleep, and in my heart, I knew that this would be one of the last days of my life as a hyena.








DE:


Die Wasserstelle in der Serengeti


Die Sonne neigte sich langsam zum Horizont, und ein tiefroter, orange gefärbter Himmel breitete sich über der Wasserstelle aus. Neben mir ragte ein majestätischer Drachenbaum empor, seine Schatten verschmolzen mit den langen Silhouetten der umherstreifenden Hyänen. Ich, Amina, stand am Rande der Wasserstelle und leckte das erfrischende Nass.

Während ich das Wasser in mich aufnahm, betrachtete ich mein Spiegelbild, das sich auf der ruhigen Wasseroberfläche abzeichnete. Die Sonne und der Drachenbaum spiegelten sich ebenfalls darin, und für einen Moment schien die Welt in diesem Bild gefangen zu sein. Doch dann fiel mein Blick auf meine eigenen scharfen Zähne und die blutverschmierte Schnauze von unserer letzten Mahlzeit, einer erlegten Antilope. Sie war so anmutig und schön gewesen, ein Wesen von so lichter Eleganz die ich jetzt nachträglich bewunderte.

Ein Gefühl der Scham überkam mich, als ich daran dachte, wie wir teilweise rücksichtslos vorgingen, um Beutetiere von ihrer Herde zu trennen, sie zu umzingeln und zu erlegen. Dies war unser natürlicher Instinkt, unser Weg zu überleben, doch jetzt, in diesem Moment, schien es so falsch. Ich fühlte mich schlecht, aber ich wusste, dass es immer so gewesen war und immer so sein würde.

Meine Kinder waren längst erwachsen, und mein Gefährte, Malik, wurde mit den Jahren träger. Der tägliche Kampf um die Wasserstelle hatte ein Ende gefunden, als die Löwen das Revier übernahmen. Einige von ihnen zogen sich zurück, um den Elefanten und Nashörnern den Zugang zu ermöglichen. Es gab festgelegte Zeiten, in denen unterschiedliche Tiere die Wasserstelle aufsuchten.

Die mächtigen Elefanten wurden respektiert, die Löwen jagten nur die Schwachen und Kranken. Unsere Familie nahm, was wir bekommen konnten, doch in meinem Inneren regte sich plötzlich Zweifel. Was würde aus mir werden, wenn ich weiterhin diese Scham und dieses Unrechtsbewusstsein für unsere Jagdinstinkte empfand?

Vielleicht war es an der Zeit, sich selbst als Opfer hinzugeben und sich den Löwen zu ergeben. "Fressen und gefressen werden," flüsterte eine leise Stimme in meinem Kopf. Doch ich zögerte. War es wirklich der richtige Weg? Die Sonne war inzwischen untergegangen, und der Himmel glühte in tiefem Rot und Lila. Ich legte mich schlafen, und in meinem Herzen wusste ich, dass dies einer der letzten Tage meines Lebens als Hyäne gewesen sein würde.

 

The author generated this text in part with GPT-3, OpenAI’s large-scale language-generation model. Upon generating draft language, the author reviewed, edited, and revised the language to their own liking and takes ultimate responsibility for the content of this publication.