Zwischen Licht und Worten - Kurzgeschichte mit Song by Ralf Christoph Kaiser als 10 Seiten PDF sofort Download

Zwischen Licht und Worten - Kurzgeschichte mit Song by Ralf Christoph Kaiser als 10 Seiten PDF sofort Download

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Dies ist ein neues Kurzgeschichten Serien Format, bei dem die Geschichten immer mit dem Satz Anfangen: Zwischen ... und ....   hier bei Forge 1 Zwischen Licht und Worten...

Das Konzept der Serie ist, dass es kurze Liebesgeschichten sind, die man in 10 Minuten vor dem Einschlafen lesen kann als E-Book im PDF Format. Der Preis beim Endverbraucher könnte dann ca. 1 Euro sein für den Download. In dem PDF Download ist ein Link enthalten, der zu einem Song führt, welcher die Geschichte angenehm musikalisch abrundet. Das Cover könnte auch als JPG separat bereit gestellt werden als Screensaver auf dem Handy, so haben wir also bei einer Folge der Serie 3 Benefits: Lesen, Hören, Sehen.

Ihr bekommt hier als Download die Idee zu der Serie angeboten plus die Folge 1 auf deutsch, dazu den Song durch alle Zeiten und das Cover mit einer wunderschönen Illustration als Screensaver.

Ihr bekommt die Rechte an dieser Idee zur Vervielfältigung im Deutschsprachigen Raum in einer zu definierenden exklusiven Region für den Vertrieb, digital. Die Internationalen Rechte müssen gesondert verhandelt werden. Die Rechte für Print sind da aber mit dabei. Also zum Beispiel könnten mit einem Kauf die Rechte für Deutschland, oder die Schweiz oder Österreich gebucht werden deswegen gibt es mehrere Download Pakete. Bitte nach dem Kauf mit meinem Verlag Verhandlungen aufnehmen für die weiteren Nutzungs-Details. Danke

 

Hier für die Privatkunden ein Einblick in die Geschichte:

Zwischen Licht und Worten



Kurzgeschichte



by Ralf Christoph Kaiser & Co



Februar 2026



plus Song

durch alle Zeiten

by Ralf Christoph Kaiser











Es begann an einem ganz gewöhnlichen Dienstag.

Der Himmel hing grau über der Stadt, als hätte jemand die Farben herausgedreht. Die Menschen hasteten mit gesenkten Köpfen über den Platz vor der Bibliothek, Schals bis unter die Augen gezogen, Gedanken schwer wie nasser Schnee.

Und dann lag da dieser Brief.

Ein cremefarbenes Kuvert, sorgfältig auf die Holzbank neben dem Brunnen gelegt. Mein Name stand darauf, in einer Handschrift, die ich überall wiedererkennen würde.

Geschwungen. Ruhig. Vertraut.

Ich blieb stehen.

Mein Herz stolperte.

Das kann nicht sein …“, murmelte ich leise.

Seit Wochen hattest du dich nicht gemeldet. Keine Nachricht, kein Anruf. Nur diese stille Gewissheit, dass du irgendwo da draußen warst – wie ein Stern hinter Wolken.

Mit klammen Fingern öffnete ich den Umschlag.

Ich schreibe dir Liebesbriefe in der Öffentlichkeit,
damit die Welt weiß, dass es dich gibt.
Damit sie dein Licht sieht, auch wenn sie dich nicht erkennt.

Meine Knie wurden weich.

Du.

Natürlich warst du es.

Nur du konntest Worte so schreiben, als würdest du meine Haut berühren.

Ich setzte mich auf die Bank, mitten zwischen fremden Menschen, und las weiter. Autos rauschten vorbei, Schritte hallten, jemand telefonierte laut – und doch war da plötzlich nur Stille.

Wenn ich dich sehe, erkenne ich dich sofort.
Nicht dein Gesicht zuerst.
Dein Licht.



Ich schloss die Augen.

Dieses Licht.

Du hattest immer davon gesprochen, als wäre es etwas Reales. Als könnte man es anfassen.

Du leuchtest“, hattest du einmal gesagt, als wir nachts nebeneinander im Bett lagen. „Nicht hell. Eher warm. Wie Kerzenlicht.“

Damals hatte ich gelacht.

Heute nicht mehr.

Heute glaubte ich dir.


Die Briefe tauchten von da an überall auf.

Im Café zwischen Zucker und Servietten.
Im Buchladen in einem Gedichtband.
Einmal sogar im Zug, auf meinem Sitzplatz, bevor ich einstieg.

Jedes Mal nur wenige Zeilen.

Jedes Mal mein Name.

Und jedes Mal dieses Gefühl, als würdest du direkt hinter mir stehen.

Eines Nachmittags konnte ich es nicht mehr aushalten.

Ich stand mitten auf dem Marktplatz, den neuesten Brief in der Hand.

Wo bist du?“, flüsterte ich in die Luft.

Als würdest du antworten, streifte ein warmer Wind mein Gesicht.

Und dann sah ich dich.

Am Rand der Menge.

Angelehnt an einen Laternenpfahl.

Hände in den Taschen. Dein alter dunkler Mantel. Dieses halb scheue, halb spöttische Lächeln.

Mein Atem blieb stehen.

Du bist wirklich hier …“

Du hobst die Hand, ganz vorsichtig, als könnte eine zu schnelle Bewegung mich vertreiben.

Ich ging auf dich zu.

Schritt für Schritt.

Die Welt verschwamm.

Nur du warst scharf.

Als ich vor dir stand, sagtest du leise:
„Ich wusste, dass du mich findest.“

Du hast mich ja gerufen“, antwortete ich und hielt den Brief hoch.

Du lachtest. Dieses tiefe, weiche Lachen, das immer irgendwo unter meiner Haut nachklang.

Ich wollte, dass du mich liest, bevor du mich siehst.“

Warum?“

Du sahst mich lange an. So lange, dass mir warm wurde.

Weil Worte ehrlicher sind als Augenblicke. Und ich wollte ehrlich sein.“


Wir umarmten uns.

Nicht hastig.

Nicht stürmisch.

Langsam.

Wie zwei alte Bekannte, die schon immer wussten, dass sie zueinander gehören.

Deine Arme schlossen sich um mich, fest und sicher. Dein Gesicht in meinem Haar. Dein Atem an meinem Hals.

Ich spürte dein Herz.

Ruhig.

Stark.

Ich habe dich vermisst“, flüstertest du.

Ich dich mehr.“

Unmöglich.“

Doch.“

Du zogst mich ein kleines Stück zurück, nur weit genug, um mein Gesicht zu sehen.

Du siehst müde aus.“

Schwere Zeit.“

Ich weiß.“

Woher?“

Du lächeltest.

Weil ich es auch war. Und wir sind doch verbunden, oder?“

Ich nickte.

Seelenverwandtschaft.

Früher hätte ich das Wort kitschig gefunden.

Mit dir war es die einzige Erklärung.


Wir gingen durch die Straßen wie früher.

Schulter an Schulter.

Manchmal berührten sich unsere Hände zufällig.

Manchmal absichtlich.

Jede Berührung war wie ein kleines elektrisches Flackern.

Woher nimmst du eigentlich deine Kraft?“, fragte ich plötzlich.

Du sahst zum Himmel.

Aus uns.“

Nur aus uns?“

Ja.“

Du bliebest stehen.

Wenn ich morgens aufwache und alles schwer ist, denke ich an dich. Daran, wie du lachst. Wie du meine Hand drückst. Dann wird es leichter. Als würdest du neben mir gehen.“

Meine Kehle zog sich zusammen.

Ich mache das auch“, sagte ich leise.

Du tratst näher.

Deine Finger strichen über meine Wange.

So sanft, als wäre ich aus Glas.

Dann teilen wir uns die Last“, flüstertest du.


Später saßen wir in deiner Wohnung auf dem Boden, Rücken an der Heizung, eingewickelt in eine Decke.

Draußen regnete es.

Drinnen roch es nach Tee und Papier.

Überall lagen deine Briefe.

Du hast sie alle aufbewahrt“, sagte ich.

Jeden einzelnen.“

Ich nahm einen in die Hand.

Warum schreibst du sie überhaupt? Du könntest mir doch einfach per Whatsapp texten.“

Du sahst mich an, fast schüchtern.

Weil ich will, dass du sie findest. Nicht bekommst.“

Der Unterschied?“

Finden ist Magie.“

Ich lächelte.

Du bist verrückt.“

Nur nach dir.“


Als du mich später küsstest, war es kein plötzliches Feuer.

Eher ein langsames Glühen.

Deine Lippen weich. Warm. Vertraut.

Meine Hände glitten unter dein Hemd, nur um deine Haut zu spüren, diesen lebendigen Beweis, dass du wirklich da warst.

Du zogst mich näher.

Unsere Stirnen berührten sich.

Bleib“, flüstertest du.

Ich bleibe.“

Nicht nur heute.“

Nie wieder anders.“

Wir lagen nebeneinander, ineinander verschränkt, als hätten unsere Körper immer schon gewusst, wie sie passen.

Deine Stimme an meinem Ohr.

Dein Atem auf meiner Haut.

Diese Zärtlichkeit, die tiefer ging als jedes Wort.

Nicht laut.
Nicht wild.
Nur Nähe. Wärme. Vertrauen.

Als würden zwei Lichter sich überlappen und eins werden.


Spät in der Nacht sagtest du:

Weißt du, was wir sind?“

Was denn?“

Eine Heimat.“

Ich lächelte im Dunkeln.

Ja“, flüsterte ich. „Eine ewige.“

Und während draußen die Stadt weiterrauschte, hielten wir uns fest.

Als könnten wir so die Zeit anhalten.

Als gäbe es nur dieses gemeinsame Licht.

Und vielleicht stimmte das sogar.













durch alle Zeiten by Ralf Christoph Kaiser



Du schreibst mir Liebesbriefe

in der Öffentlichkeit

Ich erkenne dich und dein Licht

freue mich für uns

wenn wir uns in den Armen liegen

Wie zwei alte Bekannte

die immer richtiger füreinander

besonders jetzt in der schweren Zeit

denn die Liebe und das Vertrauen

helfen uns

die Zärtlichkeit deiner Stimme

verführt mich

Sie berührt mich

tiefer als alles andere

auch wenn ich nur an dich denke

Woher nimmst du die Kraft für den Alltag?

wenn nicht aus unserem gemeinsamen Licht?

Aus unserer gemeinsamen Seelenverwandtschaft

die uns verbindet wie eine

ewige innere Heimat

die wir uns bewahren

durch alle Zeiten




Link zum Song:


https://suno.com/s/Dg0g7WLBLesJcGBA

 

Danke für euren Support!

 

Herzliche Grüße

Ralf Christoph Kaiser